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Work-based learning quality assurance in VET in
Moldova – from EQAVET to WBL quality
- WBL-Quality MD Partnership -

IHK-Projektgesellschaft mbH (KOORDINATOR)
Ostbrandenburg (Germany)

Die IHK-Projektgesellschaft mbH ist Ihr kompetenter Partner für die berufliche Aus- und Weiterbildung – regional, national und global. Als hundertprozentige Tochtergesellschaft der Industrie- und Handelskammer Ostbrandenburg unterstützen wir sowohl die Kammer als auch ihre Mitgliedsunternehmen mit maßgeschneiderten Dienstleistungen. Mit großer Leidenschaft stärken wir die Qualität und Attraktivität der dualen Berufsausbildung. So sichern wir den kontinuierlichen Nachwuchs an erstklassigen Fachkräften, die den sich ständig ändernden Anforderungen der regionalen Wirtschaft gerecht werden.

MINISTERIUM FÜR BILDUNG UND FORSCHUNG (Moldova)

Das Ministerium für Bildung und Forschung (MEC) ist die zentrale Behörde für die Gestaltung der nationalen Bildungspolitik, die Festlegung von Lehrplanstandards und die strategische Weiterentwicklung des moldawischen Bildungssystems.

Im Rahmen der Bildungsentwicklungsstrategie „Bildung 2030“ setzt sich das MEC dafür ein, die Lücke zwischen Bildung und Arbeitsmarkt durch eine modernisierte Berufsbildung (VET) und Hochschulreformen zu schließen.Als strategischer Partner bei Erasmus+ (Kapazitätsaufbau in der Berufsbildung und Hochschulbildung) agiert das MEC als politischer Wegbereiter und nationaler Koordinator.

Das Ministerium sorgt dafür, dass Projektergebnisse – wie neue WBL-Lehrpläne oder Instrumente zur Qualitätsüberwachung – auf nationaler Ebene institutionalisiert und ausgebaut werden.

Chamber of Commerce and Industry of the Republic of Moldova (Moldova)

Die Handels- und Industriekammer der Republik Moldau (CCI) ist eine nichtstaatliche, autonome und unabhängige Organisation, welche die Interessen der moldawischen Wirtschaft vertritt.

Als größte Wirtschaftsvereinigung des Landes vereint sie über 1.850 Mitgliedsunternehmen aus allen Wirtschaftsbereichen und unterstützt die Unternehmensentwicklung sowie das Wirtschaftswachstum.
Die CCI ist Mitglied der Internationalen Handelskammer (ICC) sowie von EUROCHAMBRES und unterstützt Unternehmen landesweit über ihre 10 Regionalbüros.

Nach dem Gesetz über die duale Ausbildung (Nr. 110/2022) ist die CCI die offizielle Institution für die Unterstützung und Überwachung der dualen Berufsausbildung (VET).
Ihre Hauptaufgaben umfassen:

  • Genehmigung von Ausbildungsprogrammen und Lehrplänen
  • Überprüfung und Zertifizierung von Unternehmen für die praktische Ausbildung
  • Führung des offiziellen Registers von Betrieben in der dualen Ausbildung
  • Förderung von Partnerschaften zwischen Schulen und UnternehmenUnterstützung beim Aufbau von Ausbildungskonsortien

Center of Excellence in Viticulture and Winemaking (CEVVC)  (Moldova)

Das Exzellenzzentrum für Weinbau und Weinherstellung (CEVVC) ist eine der ältesten beruflichen Bildungseinrichtungen in der Republik Moldau mit einer Bildungstradition, die bis in das Jahr 1842 zurückreicht.

Die Institution spielt eine Schlüsselrolle bei der Ausbildung qualifizierter Fachkräfte für zentrale Sektoren der nationalen Wirtschaft, darunter Weinbau, Weinherstellung, Gartenbau, Tourismus und Dienstleistungen.CEVVC bietet sowohl die berufliche Erstausbildung als auch Programme zum lebenslangen Lernen an, validiert beruflich erworbene Kompetenzen (formal, non-formal und informell) und leistet landwirtschaftliche Beratung. Damit fördert die Einrichtung gezielt den Kompetenzaufbau und die Anpassungsfähigkeit von Fachkräften an die Anforderungen des Arbeitsmarktes.

Im Bereich des praxisnahen Lernens (Work-Based Learning – WBL) setzt das CEVVC das duale Ausbildungsmodell in Partnerschaft mit Unternehmen um.
Der Beitrag des Exzellenzzentrums umfasst folgende Kernbereiche:

  • Vermittlung der theoretischen Ausbildungsinhalte: Das Zentrum übernimmt die theoretische Ausbildung für den Aufbau beruflicher Kernkompetenzen gemäß den aktuellen Berufsstandards und Lehrplänen.
  • Organisation von betrieblichen Praxisphasen: Der praktische Teil der Ausbildung erfolgt durch strukturierte Praktika in Partnerunternehmen. So entwickeln die Lernenden ihre Fähigkeiten in realen Arbeitsumgebungen unter Anleitung von Mentoren vor Ort.
  • Ausbau von Wirtschaftspartnerschaften: Die Institution arbeitet eng mit führenden moldawischen Weingütern (z. B. Cricova S.A., Castel Mimi, Chateau Vartely) zusammen, um die Ausbildung perfekt auf die Bedarfe des Arbeitsmarktes abzustimmen.
  • Kontinuierliche Anpassung des Bildungsangebots: CEVVC aktualisiert seine Programme regelmäßig auf Basis technologischer und wirtschaftlicher Entwicklungen, um die Beschäftigungschancen der Absolventen nachhaltig zu erhöhen.

Instituția Publică Școala Profesională nr. 6 (Moldova)

Die Berufsschule Nr. 6 (SP6) ist eine führende Einrichtung der beruflichen Aus- und Weiterbildung in der moldawischen Hauptstadt Chișinău. Sie widmet sich der Bereitstellung einer qualitativ hochwertigen Erstausbildung sowie kontinuierlichen Fortbildung.

Besonders anerkannt ist die Schule für ihre Expertise im Bauwesen, im technischen Bereich sowie im Dienstleistungssektor. Mit dem Ziel, Schülern marktrelevante Fähigkeiten zu vermitteln, agiert die SP6 als modernes Bildungszentrum, das theoretisches Wissen mit einer fundierten technischen Ausbildung verknüpft.

Expertise im Bereich des arbeitsbasierten Lernens (WBL) - Die Berufsschule Nr. 6 wendet das System der dualen Ausbildung aktiv an und gilt als Vorbild dafür, wie erfolgreich sich Berufsschulen mit der Privatwirtschaft verzahnen können.

Ihre Rolle im praxisnahen Lernen umfasst:

  • Branchenspezifische Ausbildung: Die Schule bietet spezialisierte Programme in Bereichen wie Sanitärinstallation, Elektroinstallation und Heizungssysteme an, bei denen die praktische Anwendung von entscheidender Bedeutung ist.
  • Zusammenarbeit mit der Wirtschaft: Die SP6 pflegt enge Partnerschaften mit nationalen und internationalen Unternehmen (z. B. aus dem Bau- und Energiesektor). Dadurch verbringen die Auszubildenden einen Großteil ihrer Lehrzeit auf realen Baustellen oder in professionellen Werkstätten.
  • Koordination mit Mentoren: Die Schule arbeitet eng mit den Ausbildern und Mentoren in den Betrieben zusammen, um den Lernfortschritt zu überwachen. So wird sichergestellt, dass die im Praktikum erworbenen Fähigkeiten sowohl den Bildungsstandards als auch den Anforderungen der Industrie entsprechen.

Auxilium pro Regionibus Europae in Rebus Culturalibus (Österreich)

Der im Jahr 2004 gegründete Verein Auxilium mit Sitz in Graz ist eine spezialisierte Non-Profit-Organisation, die sich der Förderung der internationalen Zusammenarbeit in den Bereichen Bildung, Kultur und Regionalentwicklung widmet. Der Verein fungiert als Brücke zwischen Bildungseinrichtungen, Behörden und dem Arbeitsmarkt. Auxilium ist ein äußerst erfahrener Akteur in der europäischen Bildungslandschaft und hat bereits an über 100 EU-gefördeten Projekten im Rahmen der Programme Erasmus+, Horizon und INTERREG mitgewirkt oder diese koordiniert.

Expertise im Bereich des arbeitsbasierten Lernens (WBL)Auxilium gilt als Experte für die pädagogische und organisatorische Umsetzung von praxisnahem Lernen.

Die Schwerpunkte liegen auf folgenden Bereichen:

  • Entwicklung von Rahmenbedingungen: Konzeption von Instrumenten zur Qualitätssicherung und Monitoring-Systemen, um sicherzustellen, dass das Lernen am Arbeitsplatz genauso strukturiert und effektiv ist wie der Unterricht im Klassenzimmer.
  • Ausbildertraining: Entwicklung von Schulungsmodulen und Handbüchern für Mentoren in den Unternehmen, um diese bei der Anleitung und Bewertung von Auszubildenden während ihrer Praxisphasen zu unterstützen.
  • Methodische Innovation: Integration von digitalen Werkzeugen und „Blended Learning“-Ansätzen (integriertes Lernen) in die traditionelle betriebliche Ausbildung, um die Berufsbildung flexibler und moderner zu gestalten.
  • Transparenz & Anerkennung: Förderung des Einsatzes europäischer Transparenzinstrumente, um sicherzustellen, dass durch arbeitsbasiertes Lernen erworbene Fähigkeiten auch über Ländergrenzen hinweg anerkannt werden.